{"id":1231,"date":"2020-10-09T10:39:05","date_gmt":"2020-10-09T08:39:05","guid":{"rendered":"http:\/\/clefni.unibe.ch\/?page_id=1231"},"modified":"2021-07-28T11:53:20","modified_gmt":"2021-07-28T09:53:20","slug":"call-for-papers","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/clefni.unibe.ch\/index.php\/de\/tagung-konzerte\/call-for-papers\/","title":{"rendered":"Call for Papers"},"content":{"rendered":"<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Chorleben in der Schweiz, 19.-21. Jahrhundert<\/h3>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Internationale Tagung<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: center;\">Institut f\u00fcr Musikwissenschaft, Universit\u00e4t Bern<\/h4>\n<h4 style=\"text-align: center;\">17.-18. September 2021<\/h4>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Der Call for Papers ist nun geschlossen.<\/strong><\/p>\n<p>Offizielle Sprachen: Englisch, Deutsch, Franz\u00f6sisch und Italienisch<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Hauptreferent*innen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.musikwissenschaft.uni-wuerzburg.de\/team\/brusniak-friedhelm-prof-dr-em\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prof. Dr. Friedhelm Brusniak<\/a>, Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg,\u00a0Deutschland<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/theopro.unistra.fr\/presentation\/enseignants-chercheurs\/equipe-actuelle\/b-foellmi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prof. Dr. Beat F\u00f6llmi<\/a>, Universit\u00e9 de Strasbourg,\u00a0Frankreich<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www3.unifr.ch\/musicologie\/de\/departement\/team\/people\/2395\/46348\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PD Dr. Delphine Vincent<\/a>, Universit\u00e4t Freiburg, Schweiz<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h6>Call for Papers<\/h6>\n<p>Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber ein \u00e4usserst reichhaltiges Chorleben. Der Bericht <i>Singing Europe<\/i>, der 2015 von der <i>European Choral Association<\/i> ver\u00f6ffentlicht wurde, kommt zum Ergebnis, dass im Jahr 2008 7,2 % der Schweizer Bev\u00f6lkerung in einem Chor mitgesungen hat. Eine Erhebung des Bundesamtes f\u00fcr Statistik zeigt, dass etwas mehr als jede siebte Person in der Schweiz singt \u00a0und dass diese T\u00e4tigkeit von Menschen aller Alters- und Bildungsstufen ausge\u00fcbt wird. An Dynamik gewann die Chorbewegung in der Schweiz unter dem Einfluss des Musikp\u00e4dagogen, Komponisten, Schriftstellers und Verlegers Hans Georg N\u00e4geli (1773-1836). Seit Anfang des 19. Jahrhunderts verbreiteten sich Gesangvereine \u00fcber das ganze Land und wurden zu einer der Grundlagen des Schweizer Musiklebens.<\/p>\n<p>Trotz der Bedeutung dieser Bewegung wird in der aktuellen Wissenschaft die Auseinandersetzung mit dem schweizerischen Chorleben und seinen Auswirkungen fast g\u00e4nzlich vernachl\u00e4ssigt. Es fehlen Untersuchungen \u00fcber vergangene und gegenw\u00e4rtige Choraktivit\u00e4ten in den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz sowie zu den Wechselwirkungen zwischen diesen Aktivit\u00e4ten und ihren sozialen, politischen und historischen Kontexten.<\/p>\n<p>Diese zweit\u00e4gige Tagung hat zum Ziel, interdisziplin\u00e4re Diskussionen \u00fcber das Chorleben in der Schweiz vom 19. Jahrhundert bis in unsere Tage zu f\u00f6rdern. Damit soll ein Beitrag zum besseren Verst\u00e4ndnis von Aktivit\u00e4ten und Traditionen geleistet werden, die weitreichende Einfl\u00fcsse auf musikalische und soziale Aspekte hatten und immer noch haben, bisher aber kaum erforscht wurden.\u00a0<\/p>\n<p>Wir freuen uns \u00fcber Proposals f\u00fcr Einzelbeitr\u00e4ge (20 Minuten, gefolgt von 10 Minuten Diskussion) u. a. zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Choraktivit\u00e4ten und Traditionen in den verschiedenen Sprachregionen und Landesteilen der Schweiz.<\/li>\n<li>Musikalische, historische, soziale, sprachliche und politische Aspekte in Verbindung mit Gesangvereinen und ihren Aktivit\u00e4ten<\/li>\n<li>Gender-Aspekte im Zusammenhang mit Chorgesang (zum Beispiel die Beteiligung von Frauen)<\/li>\n<li>Chorgesang und die Herausforderungen des sozialen und demografischen Wandels<\/li>\n<li>Chorgesang und Immigration<\/li>\n<li>Chorgesang und sein Einfluss auf Kompositionspraktiken und k\u00fcnstlerischer Kreativit\u00e4t<\/li>\n<li>Schweizer Komponistinnen und Komponisten und Chorrepertoire<\/li>\n<li>Schweizer Ch\u00f6re ausserhalb der Schweiz<\/li>\n<li>Transnationale Aspekte der Schweizer Chortraditionen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Disziplinen (z. B. Musikwissenschaft, Musikethnologie, Soziologie, Geschichte, Geschlechterforschung, Kulturwissenschaften) sind eingeladen, einen Proposal einzureichen. Mittels Beitr\u00e4ge an die Reisekosten (siehe unten) m\u00f6chte das Tagungskomitee die Teilnahme junger Forscher*innen f\u00f6rdern.<\/p>\n<p><strong>Neue Deadline:<\/strong> Bitte senden Sie ein Abstract (PDF-Format) von h\u00f6chstens 300 W\u00f6rtern und eine Kurzbiografie (150 W\u00f6rter) bis zum <strong>31. Januar 2021<\/strong> an <a style=\"color: #1e73be;\" href=\"mailto:choral.life.conference@gmail.com\">choral.life.conference@gmail.com<\/a>.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Tagung findet am Abend des 18. September 2021 in der Franz\u00f6sischen Kirche Bern (Wiederholung am 3. Oktober in der Aula der Universit\u00e4t Fribourg) ein Konzert statt. Der Berner Konzertchor\u00a0<a href=\"https:\/\/www.cantoclassico.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Canto Classico<\/a> und der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ccuf.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Choeur de Chambre de l\u2019Universit\u00e9 de Fribourg<\/a>\u00a0werden zusammen mit Solist*innen und Instrumentalist*innen Vokalmusik von Schweizer Komponist*innen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart auff\u00fchren. Explizit f\u00fcr diesen Anlass wurden zwei Auftragskompositionen vergeben. Am Konzert wird darum je ein Werk der Komponisten\u00a0<a href=\"http:\/\/www.leodick.info\/biografie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Leopold Dick<\/a> und <a href=\"https:\/\/symphonicworks.ch\/en_GB\/ueber-uns\/biografie-jean-francois-michel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jean-Fran\u00e7ois Michel<\/a>\u00a0uraufgef\u00fchrt. Zum Abschluss der Tagung findet ein runder Tisch mit den beiden Komponisten statt, der von\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ireneminderjeanneret.ch\/en\/Home.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Ir\u00e8ne Minder-Jeanneret<\/a>\u00a0(Musiklexikon der Schweiz) moderiert wird.<\/p>\n<p>Organisiert wird die Veranstaltung (Tagung und Konzerte) von Dr. Caiti Hauck, Forscherin des EU-MSCA-Projekts\u00a0<a style=\"color: #1e73be;\" href=\"https:\/\/clefni.unibe.ch\/index.php\/de\/clefni-de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CLEFNI \u2013 Das Chorleben in den St\u00e4dten Bern und Freiburg im langen 19. Jahrhundert<\/a>\u00a0in Zusammenarbeit mit Dr. Mar\u00eda C\u00e1ceres Pi\u00f1uel, Forscherin an der Universit\u00e4t Bern, und dem\u00a0<a href=\"http:\/\/musica-classica.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Verein Musica Classica<\/a>\u00a0Bern.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h6>Reisekostenbeitr\u00e4ge<\/h6>\n<p>Wir freuen uns, eine begrenzte Anzahl von Reisekostenbeitr\u00e4gen f\u00fcr junge Forscherinnen und Forscher anbieten zu k\u00f6nnen.<br \/>Bewerben kann sich jede Person, die in der akademischen Forschung t\u00e4tig ist und die a) aktuell als Doktorand*in t\u00e4tig ist, oder b) in den letzten f\u00fcnf Jahren einen Doktortitel erworben hat.<br \/>Bitte senden Sie daf\u00fcr eine E-Mail an <a href=\"mailto:choral.life.conference@gmail.com\">choral.life.conference@gmail.com<\/a>\u00a0mit dem Betreff \u201cBursary Application\u201d und f\u00fcgen Sie ein PDF mit Ihrem Namen, Ihrer E-Mail-Adresse und Angaben zur institutionellen Zugeh\u00f6rigkeit (falls zutreffend) sowie einer Kurzbiografie (150 W\u00f6rter) und einen Text (bis zu 200 W\u00f6rtern) bei, der beschreibt, wie die Teilnahme an der Tagung Ihnen und Ihrer Forschung zugutekommt.<br \/>Die <strong>neue Deadline<\/strong>\u00a0f\u00fcr die Einreichung von Bewerbungen ist der <strong>31. Januar 2021<\/strong>.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h6>Tagungskomitee<\/h6>\n<p><a href=\"https:\/\/www.musik.unibe.ch\/ueber_uns\/personen\/dr_hauck_caiti\/index_ger.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Caiti Hauck<\/a>, CLEFNI, Universit\u00e4t Bern<br \/><a href=\"https:\/\/www.musik.unibe.ch\/ueber_uns\/personen\/dr_cceres_piuel_mara\/index_ger.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Mar\u00eda C\u00e1ceres Pi\u00f1uel<\/a>, Universit\u00e4t Bern<br \/><a href=\"https:\/\/www.musik.unibe.ch\/ueber_uns\/personen\/prof_dr_urchuegua_cristina\/index_ger.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prof. Dr. Cristina Urchuegu\u00eda<\/a>, Universit\u00e4t Bern<\/p>\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Chorleben in der Schweiz, 19.-21. Jahrhundert Internationale Tagung Institut f\u00fcr Musikwissenschaft, Universit\u00e4t Bern 17.-18. September 2021 \u00a0 Der Call for Papers ist nun geschlossen. Offizielle Sprachen: Englisch, Deutsch, Franz\u00f6sisch und Italienisch \u00a0 Hauptreferent*innen: Prof. Dr. Friedhelm Brusniak, Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg,\u00a0Deutschland Prof. Dr. Beat F\u00f6llmi, Universit\u00e9 de Strasbourg,\u00a0Frankreich PD Dr. Delphine Vincent, Universit\u00e4t Freiburg, Schweiz \u00a0 Call for Papers Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber ein \u00e4usserst reichhaltiges Chorleben. Der Bericht Singing Europe, der 2015 von der European Choral Association ver\u00f6ffentlicht wurde, kommt zum Ergebnis, dass im Jahr 2008 7,2 % der Schweizer Bev\u00f6lkerung in einem Chor mitgesungen hat. Eine Erhebung des Bundesamtes f\u00fcr Statistik zeigt, dass etwas mehr als jede siebte Person in der Schweiz singt \u00a0und dass diese T\u00e4tigkeit von Menschen aller Alters- und Bildungsstufen ausge\u00fcbt wird. An Dynamik gewann die Chorbewegung in der Schweiz unter dem Einfluss des Musikp\u00e4dagogen, Komponisten, Schriftstellers und Verlegers Hans Georg N\u00e4geli (1773-1836). Seit Anfang des 19. Jahrhunderts verbreiteten sich Gesangvereine \u00fcber das ganze Land und wurden zu einer der Grundlagen des Schweizer Musiklebens. Trotz der Bedeutung dieser Bewegung wird in der aktuellen Wissenschaft die Auseinandersetzung mit dem schweizerischen Chorleben und seinen Auswirkungen fast g\u00e4nzlich vernachl\u00e4ssigt. Es fehlen Untersuchungen \u00fcber vergangene und gegenw\u00e4rtige Choraktivit\u00e4ten in den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz sowie zu den Wechselwirkungen zwischen diesen Aktivit\u00e4ten und ihren sozialen, politischen und historischen Kontexten. Diese zweit\u00e4gige Tagung hat zum Ziel, interdisziplin\u00e4re Diskussionen \u00fcber das Chorleben in der Schweiz vom 19. Jahrhundert bis in unsere Tage zu f\u00f6rdern. Damit soll ein Beitrag zum besseren Verst\u00e4ndnis von Aktivit\u00e4ten und Traditionen geleistet werden, die weitreichende Einfl\u00fcsse auf musikalische und soziale Aspekte hatten und immer noch haben, bisher aber kaum erforscht wurden.\u00a0 Wir freuen uns \u00fcber Proposals f\u00fcr Einzelbeitr\u00e4ge (20 Minuten, gefolgt von 10 Minuten Diskussion) u. a. zu folgenden Themen: Choraktivit\u00e4ten und Traditionen in den verschiedenen Sprachregionen und Landesteilen der Schweiz. Musikalische, historische, soziale, sprachliche und politische Aspekte in Verbindung mit Gesangvereinen und ihren Aktivit\u00e4ten Gender-Aspekte im Zusammenhang mit Chorgesang (zum Beispiel die Beteiligung von Frauen) Chorgesang und die Herausforderungen des sozialen und demografischen Wandels Chorgesang und Immigration Chorgesang und sein Einfluss auf Kompositionspraktiken und k\u00fcnstlerischer Kreativit\u00e4t Schweizer Komponistinnen und Komponisten und Chorrepertoire Schweizer Ch\u00f6re ausserhalb der Schweiz Transnationale Aspekte der Schweizer Chortraditionen Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Disziplinen (z. B. Musikwissenschaft, Musikethnologie, Soziologie, Geschichte, Geschlechterforschung, Kulturwissenschaften) sind eingeladen, einen Proposal einzureichen. Mittels Beitr\u00e4ge an die Reisekosten (siehe unten) m\u00f6chte das Tagungskomitee die Teilnahme junger Forscher*innen f\u00f6rdern. Neue Deadline: Bitte senden Sie ein Abstract (PDF-Format) von h\u00f6chstens 300 W\u00f6rtern und eine Kurzbiografie (150 W\u00f6rter) bis zum 31. Januar 2021 an choral.life.conference@gmail.com. Im Anschluss an die Tagung findet am Abend des 18. September 2021 in der Franz\u00f6sischen Kirche Bern (Wiederholung am 3. Oktober in der Aula der Universit\u00e4t Fribourg) ein Konzert statt. Der Berner Konzertchor\u00a0Canto Classico und der\u00a0Choeur de Chambre de l\u2019Universit\u00e9 de Fribourg\u00a0werden zusammen mit Solist*innen und Instrumentalist*innen Vokalmusik von Schweizer Komponist*innen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart auff\u00fchren. Explizit f\u00fcr diesen Anlass wurden zwei Auftragskompositionen vergeben. Am Konzert wird darum je ein Werk der Komponisten\u00a0Leopold Dick und Jean-Fran\u00e7ois Michel\u00a0uraufgef\u00fchrt. Zum Abschluss der Tagung findet ein runder Tisch mit den beiden Komponisten statt, der von\u00a0Dr. Ir\u00e8ne Minder-Jeanneret\u00a0(Musiklexikon der Schweiz) moderiert wird. Organisiert wird die Veranstaltung (Tagung und Konzerte) von Dr. Caiti Hauck, Forscherin des EU-MSCA-Projekts\u00a0CLEFNI \u2013 Das Chorleben in den St\u00e4dten Bern und Freiburg im langen 19. 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